Trinkwasseranalysen

Zur Trinkwasserqualität in den Versorgungsbereichen des Marktes Küps

1. Nitratbelastung

Bekanntlich sind in zahlreichen Gegenden Deutschlands die Nitratgehalte im Grundwasser deutlich angestiegen. Mancherorts wurde dabei der Grenzwert der Trinkwasserverordnung von 50 mg/l nahezu erreicht oder sogar überschritten. Ursache hierfür ist zum wesentlichen Teil die Stickstoffdüngung in der Landwirtschaft, aber auch saurer Regen, in welchem durch Verbrennungsgase aus Industrie und Verkehr der Salpetersäuregehält (Nitrat) deutlich angestiegen ist. Mit der Düngeverordnung, die seit einigen Jahren gilt, wird auf eine bedarfsgerechte Düngung orientiert.

Umso erfreulicher ist es, dass das durch die Wasserversorgung des Marktes Küps verteilte Trinkwasser bei der letzten Beprobung wieder einmal die Note „sehr gut“ für seine Qualität einfahren konnte. Wie aus nachfolgender Aufstellung zu entnehmen ist, ist Nitrat in den einzelnen Versorgungsbereichen nur in sehr geringen Mengen nachweisbar, und daher für uns kein Thema:

Wasserversorgungs-

Anlage

ph-Wert

Karbonathärte

Nitrat Grenzwert 50mg/l

Nitrit Grenzwert 0,1 mg/l

FWO

8,33

5,0

4,6

< 0,02

Küps

7,94

 5,54

< 0,5

< 0,01

Krebsbachgruppe

7,79

7,50

2,9

< 0,01

Oberlangenstadt

7,65

8,57

< 0,5

< 0,01

 

2. Uranbelastung

Die Berichte über Uranbelastungen sowohl im Leitungswasser, als auch in einigen Mineralwässern, häufen sich. Die Organisation Foodwatch warnt schon seit Jahren vor zu hohen Uran-Konzentrationen im Leitungswasser. Uran ist ein natürlich vorkommendes und weit verbreitetes Schwermetall. Spuren von Uran sind in vielen Lebensmitteln und auch im Trink- und Mineralwasser nachweisbar. Uran ist gesundheitlich nicht ganz unbedenklich, so kann es in höheren Konzentrationen nierenschädigend wirken. Der Urangehalt im Trinkwasser wird daher regelmäßig überwacht. Seit dem 01.11.2011 gibt es in der Trinkwasserverordnung einen Grenzwert von 0,01 mg/l für Uran.

Auch hier kann Ihnen in Bezug auf die vom Markt Küps verteilten Trinkwässer Entwarnung gegeben werden. Keines der Wässer erreicht nur annährend den oben genannten Grenzwert.

3. Wasserhärte

Die Härte des Wassers (Wasserhärte), wird bestimmt von dem Gehalt an Calcium- und Magnesiumverbindungen. Je höher dieser Gehalt ist, desto härter ist das Wasser. Hartes Wasser ist gesund. Beim Verdunsten von hartem Wasser findet man weiße Rückstände im Topf. Diese Rückstände bestehen aus Magnesiumcarbonat und Calciumcarbonat. Diese Mineralien sind eine nützliche Ergänzung der Mineralstoffzufuhr des Körpers.

 

Der deutsche Bundestag hat am 01.02.2007 die Neufassung des Wasch– und Reinigungsmittelgesetzes (WRMG) beschlossen. Nach § 9 WRMG sind die Härtebereiche folgendermaßen anzugeben:

Härtebereich

Milimol Calciumcarbonat je Liter

°dH

weich (1)

weniger als 1,5

weniger als 8,4 °dH

mittel (2)

1,5 bis 2,5

8,4 bis 14 °dH

hart (3)

mehr als 2,5

mehr als 14 °dH

 

Daraus ergeben sich für das Versorgungsgebiet des Marktes Küps folgende Ergebnisse:

Gemeindeteil

Deutsche Härtegrad

Härtebereich

Stand April 2018

 

 

Au

8,85

2

Burkersdorf

8,85

2

Hain

8,85

2

Johannisthal

6,0

1

Küps-Ost

8,85

2

Küps-West

(Industriestraße, Weinbergstraße,

a.Bahnhof, Lessingstraße)

6,0

1

Oberlangenstadt

9,84

2

Schmölz

8,42

2

Theisenort

8,42

2

Tüschnitz - Tiefzone

6,0

1

Tüschnitz - Hochzone

8,42

2

 

Wer mehr über den Inhalt des Trinkwassers wissen möchte, kann die Wasseranalysen hier im Detail abrufen:



Wasseranalyse-FWO.pdf (933,7 KB)
vom: 14.08.2019 14:33:40
Wasseranalyse FWO
Wasseranalyse-Krebsbachgruppe.pdf (1.056,8 KB)
vom: 14.08.2019 14:33:40
Wasseranalyse Krebsbachgruppe
Wasseranalyse-Kueps.pdf (1.059,7 KB)
vom: 14.08.2019 14:33:40
Wasseranalyse Küps
Wasseranalyse-Oberlangenstadt.pdf (1.054,9 KB)
vom: 14.08.2019 14:33:40
Wasseranalyse Oberlangenstadt




Weitere Informationen über die Küpser Wasserversorgung e

erhalten Sie im Rathaus Küps bei Herrn Christian Ebertsch,


Tel. 09264/68-26 – Email c.ebertsch@kueps.de  .

Letzte Änderung: 14.08.2019 14:33 Uhr