Im Untergrund tut sich was!

    Foto: Markt Küps

    Der Ausbau der Ortsstraße Melanger geht voran...

    Die Erneuerung der Wasser- und Abwasserleitungen in der Ortsstraße Melanger sind aufgrund der beengten Platzverhältnisse aufwendig. Zudem treten bei den Arbeiten im Untergrund auch immer wieder Überraschungen zutage.
    Auf der Strecke von der Einmündung in die Röthenstraße bis zur Einmündung des Ahornwegs in den Melanger, ist die Firma Schmittnägel dabei, die alten Gussleitungen abzubauen und neue Wasserleitungen aus PVC herzustellen. Dazu wurden die Anschlussleitungen für die Einzelanwesen zunächst provisorisch hergestellt. Bei den Grabungsarbeiten wurde jetzt eine fast 100 Jahre alte Wasserleitung gefunden, die ebenfalls zurückgebaut werden muss. Wie aus alten Unterlagen zu entnehmen ist, wurde 1925 eine Wasserleitung zum damals 150 m³ fassenden Hochbehälter am oberen Melanger ausgebaut.
    Im Zuge der Maßnahme ist es auch notwendig, die Gasleitung neu zu verlegen, da der Platz in der Ortsstraße nur begrenzt vorhanden ist. Gerade für den neuen Oberflächenwasserkanal, den verrohrten Melanger-Graben, der mit einem Durchmesser von 90 cm künftig die abzuleitenden Wasservolumen schadlos zur Rodach führen soll, ist diese Platzknappheit eine Herausforderung.
    Derzeit werden außerdem eine 20 kV-Trasse freigelegt und die Stromkabel entsprechend gesichert, damit die darunter liegende alte Rohrleitung zurückgebaut und durch eine neue ersetzt werden kann. Einen wesentlich kleineren Durchmesser hat dagegen der neue Schmutzwasserkanal, der die bisherige schadhafte Leitung ersetzt. Bei Kamerabefahrungen wurde bereits im Juli 2017 festgestellt, dass ein Großteil der Haltungen schadhaft ist und zahlreiche einragende Anschlüsse die Leistungsfähigkeit dieser Rohrleitung schmälern.

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